Hashtag Sommerhochzeit

Ja ihr Lieben, draußen ist es kalt und die Weihnachtsmärkte und geschmückten Vorgärten und Häuser verbreiten himmlische Weihnachtsstimmung. Diese weihnachtliche Atmosphäre hindert aber nicht unsere lieben Bräute, ihre Sommer-Hochzeiten zu planen… da laufen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren. Wer noch auf der Suche nach ein wenig Inspiration ist, oder noch den passenden Dienstleister sucht, der ist hier genau richtig.

Im Oktober haben wir gemeinsam mit anderen tollen Dienstleistern ein Style-Shooting durchgeführt.

Die tollen Bilder stammen von Marcel und Simon.

Das bezaubernde Brautkleid und der Haarschmuck stammen aus dem Atelier von Lena Wolf – die Brautjungfernkleider im angesagten Apricot und der Anzug des Bräutgams von 123 Braut&Bräutigam. Die Ringe kommen aus dem Hause 123Trauring.

Als Location diente uns das Landgut Schloss Michelfeld, zu dem wir eine ganz besondere Verbindung haben… vor 2 Jahren gab Julia dort ihrem Oliver das JA Wort und wir durften eine unvergessliche Hochzeit erleben – alles war perfekt!

Wer bei der Organisation seiner Hochzeit gern auf professionelle Unterstützung zurückgreifen möchte, der ist bei Anne Salber  in den besten Händen. Sie erstellte das Konzept des Style-Shootings und war für die Dekoration in Zusammenarbeit mit Celebrating Moments zuständig.

Die detailverliebte Papeterie stammt von Papiergold. Die verführerischen Leckereien hat uns Zuckersüß gezaubert und die floralen Kunstwerke von Unicati rundeten die Szenerie perfekt ab.

…ja…und die Frisuren und das Make up stammen von uns.

 

 

 

Moments like this…

Ja, wir sind uns einig! Wir haben einen der schönsten Jobs auf der Welt.

Oft bekommen wir zu hören, „Ja, ihr erlebt ja auch viel!“ Stimmt. Die letzten Stunden vor der Trauung sind ganz besonders und wir sind dankbar so viele unvergessliche Stunden mit Menschen, die uns im Laufe ihrer Planung ans Herz wachsen, teilen zu dürfen.  Ob turbulent, laut und ausgelassen, dass das Knistern in der Luft förmlich sichtbar wird… oder ruhig und zurückgezogen… jedes Getting Ready ist anders und wir lieben diese Vielfalt. Wir stellen uns auf jede Braut neu ein… auf ihre Wünsche und ihre Bedürfnisse…. im Notfall sind wir auch mal Rausschmeißer und setzen den Willen der Braut durch, wenn es im Hotelzimmer zu laut oder wuselig wird. Das Wohl der Braut liegt für uns im Fokus. Wir sind Verbündete, Freundinnen und Seelsorger zu gleich. Ohne das Vertrauen der Braut in uns wäre das nicht möglich. Dafür möchten wir auch mal DANKE sagen!

Eine ganz bezaubernde Braut durften wir recht zu Beginn der diesjährigen Hochzeitssaison begleiten. Samira war so eine lässige und gechillte Braut an ihrem Hochzeitstag. Ihr Getting Ready hat uns unheimlich viel Spaß gemacht und wir sind einfach begeistert von ihren Bildern. Auf jedem einzelnen der Bilder ist diese entspannte Stimmung zu spüren …danke Yash, für deine tollen Fotos! Wir freuen uns, dass wir sie Euch heute zeigen dürfen.

 

Heiraten in der goldenen Jahreszeit

Die Hochsaison für Hochzeiten ist und wird es wohl immer bleiben… der Sommer. Dennoch merken wir, dass sich auch immer mehr Paare bewußt für die „Nebensaison“ entscheiden. Für uns ist dieses Jahr die Hochzeitssaison schon sehr früh im März gestartet und aktuell ist unser Terminkalender bis in den Oktober gut gefüllt. Zu Beginn von Alltagsschön war der Mai der meist gebuchte Monat. Das ändert sich zur Zeit ein wenig und der September und auch der Oktober entpuppen sich als sehr begehrte Heiratsmonate. Zu Recht! Es ist noch herrlich warm…aber die Schwüle, die so manch eine Sommerhochzeit Heimsucht, bleibt aus… Wie schön so eine Hochzeit im September sein kann, möchten wir Euch nun an Hand der wunderschönen Bilder von Claudia und Matthias zeigen. Die Bilder stammen von Nadin Smith, sie begeistert uns immer wieder mit ihren tollen Aufnahmen.

Das Paar hat sich für die Trauung einen ganz besonderen Ort ausgesucht – den Trausaal im historischen Rathaus in Speyer. Der Trausaal ist über 300 Jahre alt und wurde im Stil des Spätbarock erbaut. Eine wirklich einmalige Kulisse, um sich das JA-Wort zu geben.

Nach der Trauzeremonie ging es für das frischgebackene Ehepaar zum Berzelhof im Herzen von Speyer. Ein kleines Steinhaus, das mit seinem süßen Ambiente zum Verweilen einlädt. Es bietet nicht nur eine Vielzahl von wunderschönen Blumenarrangements, sondern auch die Möglichkeit dort bei einer Tasse Kaffee und einem leckeren Stück Kuchen die Seele baumeln zu lassen. Claudias schöner Strauß und ihre Blumen im Haar stammen ebenfalls vom Berzelhof. Wir finden, wer in Speyer ist, kommt um einen Besuch des Berzelhofs nicht drum rum!

Ganz verliebt waren wir in Claudias Kleid. Unsere Braut hat dieses Kleid nämlich selbst entworfen und es sich von Karin Vogel, Inhaberin des  Atelier Vogelfrei in Speyer, schneidern lassen. Hinreißend, findet ihr nicht auch?

 

 

 

 

 

Vier Bräute für Alltagsschön

In drei Tagen startet die alljährliche Hochzeitsmesse TRAU in Mannheim. Die letzten drei Jahre haben uns hier die Mädels von Femcakes unter ihre Fittiche genommen und haben uns einen Platz in ihrem Stand angeboten. Wir danken den lieben Mädels von Fem Cakes  für ihre Unterstützung…das war jedes Mal ein aufregendes Ereignis für uns, mit vielen tollen Gesprächen und jeder Menge netter Kontakte.

Nun werden wir dieses Jahr unseren eigenen Messestand haben. Dass die letzten Wochen mehr Arbeit und Brainstorming angesagt war, war klar… wie soll unser Stand aussehen… welche Möglichkeiten bieten sich uns…wie füllt man 15 Quadratmeter mit Leben…u.s.w.

Eines stand sofort fest…. wir brauchen neue Bilder! Wir geben es ja zu, wir suchen immer einen Grund für ein Shooting, aber dieses Mal brauchten wir wirklich neue Bilder.

Die die uns schon länger kennen wissen, wie gerne wir für ein Shooting unsere Bräute der letzten eins…zwei Jahre mit ins Boot holen. Denn -sind wir mal ehrlich- auch für unsere Bräute gibt es kaum was schöneres als nochmal in ihr Kleid zu schlüpfen und  von uns von Kopf bis Fuß gealltagsschönt zu werden… Lisa, Cathrin, Michelle und Kathrin hatten alle sichtlich Spaß und haben dem ein oder anderen Spaziergänger mächtig den Kopf verdreht.

Für unsere Bilder haben wir Moritz für uns gewinnen können… wir lieben seine Bilder und seine Art Emotionen und die einmaligen Momente unvergesslich werden zu lassen.

Die wunderschönen Blumensträuße und die Blumen fürs Haar hat uns Blume Exclusiv zur Verfügung gestellt, mit ihr arbeiten wir immer wieder sehr gerne zusammen. Auch in diesem Jahr sind wir Patricia und ihrem Team bei einigen Hochzeiten über den Weg gelaufen… auch wenn wir sie nicht immer gesehen haben, ihre genialen Arrangements haben sie dennoch verraten. 😉

Den Haarschmuck hat uns Lena zur Verfügung gestellt. Jedes Schmuckstück ist ein Unikat und wird nach Kundenwunsch angefertigt. Seit einem Jahr stellen wir ihren Haarschmuck bei uns im Studio aus. Sie lassen die ein oder andere Brautfrisur  zum absoluten Hingucker werden.

All diese Helferlein und die berühmt berüchtigte Altrheinbücke Ketsch haben unser Shooting zu einem vollen Erfolg werden lassen. Die Bilder geben unserem Alltagsschön Stand einen wundervollen Rahmen…noch ein paar Modelle, die wie jedes Jahr vor Ort von uns gestylt werden… et voilà Julia und Alexandra sind happy!

 

Getting Ready… das schönste an unserem Job

Für viele beginnt die Hochzeit und der „große Tag“ erst, wenn die Kirchenglocken anfangen zu läuten, der Bräutigam aufgeregt Richtung Kirchentür schaut oder das Brautauto vor dem Standesamt hält… dann spürt wirklich jeder das Knistern in der Luft.

Für uns beginnt es schon viel früher…. manchmal sogar sehr früh, noch vor dem frühen Vogel sozusagen. Wenn uns die Braut im Morgenmantel dann die Tür öffnet, uns beim Aufbauen des Equipments zuschaut und dann mit einem nervösen Lächeln sagt…:“Jetzt bin ich doch etwas aufgeregt!“ Tja, dann spüren wir schon das Knistern und es ist so schön… jedes mal aufs Neue.

So auch bei Lisa am letzten Samstag. Wir haben sie im Vorjahr kennengelernt, als sie Trauzeugin bei Kathrin war… dieses Mal haben sie die Rollen getauscht und wir haben uns sehr gefreut, beide wiederzusehen. Wir hatten mit den beiden eine Menge Spaß beim Getting ready… es ist wirklich etwas ganz besonderes ein Teil des Teams sein zu dürfen, welches der Braut die letzten Stunden -manchmal auch Minuten- vor der Trauung oder sagen wir das Getting ready so angenehm wie möglich macht.

Ja, wir lieben es! …und wenn wir am Ende die Braut in ihrem Kleid sehen…fertig gestylt mit einem bezaubernden Lächeln im Gesicht, dann spüren wir das Kribbeln und Knistern ganz deutlich!

Wir wünschen Euch viel Freude beim Anschauen der Bilder. Fotografiert hat Moritz. Ihm laufen wir bei Hochzeiten immer wieder gerne vor die Linse 😉

 

 

 

 

Real Wedding Saison 2017

Es ist Juli, die Sonne strahlt, der Sommer hat voll aufgedreht, was gibt es da schöneres als Hochzeiten? An den Wochenenden sind wir wieder unterwegs und begleiten Bräute ein kleines Stück auf ihrem weg. Heute geben wir euch dabei mal wieder einen kleinen Einblick.

Miriam`s Tag begann im Hotel Birkenhof in Eppelheim. Mit dabei ihre Liebsten, die sie tatkräftig unterstützten und für gute Stimmung sorgten. Festgehalten wurde alles von Maximilian, bei dem wir uns für die tollen Bilder bedanken.

Nach einem tollen Morgen konnte es endlich losgehen. Wir hatten eine Menge Spaß mit Miriam und wünschen ihr alles alles Gute.

Bridezilla-Seid lieb zu Euren Trauzeuginnen

Eine Hochzeit plant sich nicht alleine. Auch wenn man als Braut der Meinung ist den Löwenanteil doch ganz alleine zu machen, merkt man oft überhaupt nicht wie stark das soziale Umfeld mit involviert ist. Man quatscht nur noch über die Planung, möchte Meinungen zu Deko, Accessoires und Blumen. Man regt sich über die Familie auf, die es ja nur gut meint. Entweder mischen sich alle ein oder niemand interessiert genug. In solchen Momenten benötigt man eine Verbündete. Jemand der sich mit einem aufregt und/oder begeistert.

Meine Hochzeitsplanung war im Grunde relativ unproblematisch. Mein Mann und ich hatten keinen Stress und waren uns eigentlich immer einig. Aber seine Begeisterung für Deko-Konzepte und Blumenarrangements hatte Grenzen. Deshalb bin sehr sehr dankbar für die 4 Damen die mich schon fast mein ganzes Leben begleitet haben.

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Meine Mädels, meine Brautjungfern, meine Trauzeuginnen.

Sie haben sich jeden Quatsch von mir angehört, wurden nie müde beim anschauen von Pinterest-Pinnwänden,haben sich meine Sorgen angehört und mir gesagt dass unsere Einladungen ganz ganz toll geworden sind. Sie haben mit mir gebastelt, oder so getan als würden wir basteln und stattdessen Sekt getrunken.

An meinem großen Tag waren Sie mein Fels in der Brandung. Natürlich hatten wir jede Menge Hilfe und besonders Eltern und Geschwister standen uns bei Seite, aber heute geht es um den Job der Trauzeugin.  Einen Job der nicht zu unterschätzen ist.

Während der Planung der Hochzeit hat es mich manchmal selbst überrascht wie emotional und empfindlich man auf sein Umfeld reagiert. In solchen Situationen ist es die Trauzeugin, die einen beruhigt oder einen Auftragsmord anbietet. Währenddessen plant sie im Hintergrund auch noch einen Junggesellinnenabschied und Überraschungen für die Hochzeit. Im schlimmsten Fall lässt die Braut eine solche Überraschung dann mit einem Satz (boah ich finde solche Weddingtrees ja total blöd) wieder platzen.

Der Junggesellinenabschied kostet sie Geld und Nerven und die Braut bedankt sich noch mit einem: „Nein das könnt ihr vergessen, das zieh ich nicht an.“

Und dann kommt der Große Tag. Während die anderen Gäste der Hochzeit ausschlafen und sich freuen dass die Trauung erst am Nachmittag los geht, klingelt bei einer Trauzeugin schon früh der Wecker. Sie kümmert sich um Snacks und Drinks für das Getting Ready und bekommt ständig Nachrichten wie „Könntest du….“  „Ich hab voll vergessen dass….“  „Meine Mutter brauch noch ne Strumpfhose…“

Am Morgen meiner Hochzeit waren alle vier an meiner Seite. Wir trafen uns auf dem Landgut, ließen uns stylen, quatschten und genossen die letzten Stunden bevor der große Trubel losging.

Sie kümmerten sich um die ersten Gäste und schauten dass alles läuft, holten die Sträuße vom Floristen und hatten immer ein Auge darauf dass es mir an nichts fehlt.  Dadurch war ich so unheimlich entspannt dass es mich fast schon wunderte.

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Durch Sie fühlte ich mich nicht nur gut sondern auch besonders und als es Zeit war, machten wir uns gemeinsam auf den Weg.

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Ich bin Ihnen unheimlich dankbar für diese kostbaren Momente und empfehle jeder Braut-nehmt Euch die Zeit für eure Freundinnen. Sie haben sich eure ganzen Wehwehchen angehört, Kleider mit ausgesucht und einen Junggesellinnenabschied organisiert. Am Tag der Hochzeit legen sie sich mit anstrengender Verwandtschaft an, halten euch den Rücken frei und helfen euch beim Pinkeln. Sie sollen etwas schönes für euch organisieren aber Spiele habt ihr verboten. Ihr wollt dass sie alle Spaß haben aber auch ständig parat stehen um sich um irgend einen Kram zu kümmern. Egal wie oft ihr denkt ihr macht fast alles alleine, sie machen unheimlich viel.  Trauzeugin zu sein kann ein knallharter Job sein-also seid lieb zu Euren Trauzeuginnen und macht euch mal locker wenn sie auf das zehnte Brautstraußbild von der Pinterest-Pinnwand nicht direkt reagieren.

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Mein Dank geht an meine vier Mädels, die alle einen super Job gemacht haben.

Ich <3 Euch

RealWedding-und warum kurze Haare toll sind!

Die Hochzeitssaison hält Winterschlaf aber die Planung für 2017 ist in vollem Gange. Auf der Messe in Mannheim hatten wir uns mit vielen zukünftigen Bräuten unterhalten. Immer wieder wurde ich gefragt ob man denn auch mit kurzen Haaren etwas machen kann. Viele Mädels meinten sie lieben ihre Kurzhaarfrisuren und hätten keine Lust sich die Haare wachsen zu lassen. Wir können euch beruhigen. Kurzhaarfrisuren sind toll und warum sollte man nur für diesen einen Tag einen anderen Menschen aus sich machen.

Ein tolles Beispiel bot uns Katharina, mit ihrem coolen blonden Haarschnitt, die dennoch eine ganz klassische und romantische Braut diesen Sommer war.

Im Hotel Darstein legten wir bei perfektem Wetter los und befanden uns mit Nadin und Jörg mal wieder in bester Gesellschaft.  Wie immer begleitete Nadin das Getting ready der Braut während sich Jörg um den Bräutigam kümmerte.

Die Stimmung war super und Katharina strahlte mit der Sonne um die Wette.

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Eine weitere glückliche Braut und eine tolle Inspiration für alle zukünftigen Bräute mit kurzen Haaren. Quält euch nicht mit Haare-wachsen! Eure Männer kennen und lieben Euch mit eurer Frisur-also macht das beste aus eurem Look….wie Katharina.

Wie immer lieben Dank an Nadin und Jörg für die tollen Bilder…wir freuen uns auf 2017 mit Euch.

RealWedding- Blumenkranz statt Diadem

Die klassischen Accessoires einer Braut sind der Schleier und ein Diadem. Gerade in der letzten Saison wählten unsere Bräute aber immer öfter einen lässigeren Look. Inspiriert von Hippie und Bohemien, waren echte Blumen im Haar DAS Brautaccessoire 2016.

Besonders schön umgesetzt wurde es bei Katrin. Sie wollte gerne einen Blumenkranz im Haar haben, allerdings sollte er nicht zu groß sein und nicht so aufgesetzt wirken.

Alex kümmerte sich um das Make-up und Moritz begleitete Katrin den Tag über und hielt alles fest.

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Damit der Kranz schön filigran aussah, wurden die Blüten einzeln in die Frisur integriert. So konnten wir die Stärke des Kranzes selbst bestimmen und die Blüten standen nicht zu stark vom Kopf ab.

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Von dem Ergebnis waren wir ebenso begeistert wie von Moritz Arbeit. Er schaffte es die richtigen Momente einzufangen und es hat wahnsinnig Spaß gemacht mit ihm zu arbeiten. Auf seiner Seite findet ihr noch mehr Arbeiten von ihm, wir würden uns freuen noch mehr Bräute mit ihm zu begleiten.

Bridezilla-oder die Frage ob es wirklich Gastgeschenke geben muss?

Ich gebe zu, es wurde ruhig um Bridezilla. Warum? Nun ja…da war die Hochzeitssaison in der ich mich um so viele Bräute kümmern durfte und dann gab es Hochzeitstechnisch einfach nicht viel zu tun. Bei der Planung einer Hochzeit läuft das oftmals so: Zu Beginn gibt es so sooo viele Entscheidungen. Welche Location, welcher DJ, Fotograf, Caterer?  Die Auswahl des Kleides, der Deko, der ganze Schnick-Schnack.

Und dann? Naja dann hat man all seine Leutchen gebucht und kann beruhigt schlafen. Vielleicht sucht man noch die Einladungen aus aber ansonsten passiert nicht wirklich viel. Vier Wochen vor der Hochzeit wird es haarig. Die Deko wird nochmal abgestimmt, die Rückmeldungen sind gemacht worden also ist es an der Zeit sich zu besaufen um eine Sitzordnung planen zu können….bei der man natürlich immer im Ohr hat.“Nein die können nicht zusammen sitzen, die hassen sich!“

Am 5 November ist es bei mir so weit. Und ich kann euch sagen Freunde. Bridezilla ist neu erwacht. Sie bastelt immernoch-obwohl ich das so abgrundtief hasse. Sie ist Pinterest abhängig und das schlägt mir momentan doch stark auf den Magen.

Ich finde detailverliebte Hochzeiten immer toll, aber da steckt einfach so viel Arbeit und so verdammt viel Geld dahinter. Jajajaja…du sollst an die Liebe kein Preisschild hängen. Ich sag euch was. Ihr könnt mich mal. Hochzeiten sind schweine-teuer. Diese Details sind Schweineteuer.  Und Details….Details brechen Dir dein Genick.

Warum ich mich so aufrege? Ich möchte so vieles, finde so vieles toll und frage mich aber gleichzeitig:brauch man das? Macht das eine schöne Hochzeit aus? Oder mache ich es nur um danach tolle Fotos zu haben?…und sagen zu können: Das war meine Idee!!!

Wo ich auf mein eigentliches Anliegen komme: Gastgeschenke. Brauche ich für meine Gäste wirklich ein Gastgeschenk…bzw: würden sie sich über jenes wirklich alle freuen?

Dazu muss ich sagen: Ich hatte die ultimative Idee. Ich habe mich für diese Idee schon so gefeiert….bis mein Zukünftiger kam. Ich dachte an kleine Piccolo Flaschen Sekt in Schwarz auf denen die Namen der Gäste stehen, quasi als Tischkärtchen. Dabei ein kleiner Anhänger: „Schön dass Du da bist, stoß´an Silvester doch auf uns an.“

Mein Zukünftiger meinte er könne verstehen dass meinen Mädels das gefallen würde,  seine Jungs hingegen könne er sich nur schwer an Silvester mit der Mini-Prosecco-Flasche vorstellen. Als ich mir die Männer dann mit dem gedrehten Strohhalm in der Piccolo vorstellte musste ich lachen und sah ein dass die Idee dann doch nicht so toll war.

Irgendwie wollte nichts so recht passen. Marmelade? Nein-wir haben Winter. Schnaps? Ich hab keine Brennerei im Keller. Hochzeitsmandeln?-Zu oft gesehen. M&M´s mit unserem Gesicht drauf?-sind wir auf dem Kindergeburtstag….nein…nichts wollte passen. Aber ich wollte einfach nicht aufgeben. Mein persönliches Waterloo war die grandiose Idee selbst Macarons zu backen. Ich war so optimistisch, hatte Lebensmittelfarbe und ein Thermomixrezept-und Leute…der Thermomix enttäuscht mich nie.

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Nun ja, das wollte nicht wirklich gelingen. Ich hab mir ne Flasche Wein aufgemacht und herzlich gelacht. Einen kurzen Moment lang dachte ich, „Hey, ich mach Pesto in schöne Gläser.“ Das Thermomix-Pesto gelingt mir schließlich immer. Dies war der Moment in dem ich mich selbst ohrfeigte. Du findest Marmelade doof aber Pesto soll alle glücklich machen?

Da entschied ich ganz mutig dass es keine Gastgeschenke geben wird. Auch keine Taschentücher für „Freudentränen“ und keine verdammte Candy-Bar.  Ich bin es leid zu basteln…zumal es meistens aussieht als hätte es eine dreijährige gemacht. Ich will einfach nur heiraten. Die Location ist toll und es wird viele schöne Sachen geben, da brauch ich nicht noch für jeden Gast einen Organza-Beutel mit Keksen drin.

Und sind wir mal ehrlich…hat nicht jeder von uns mal sein Gastgeschenk vergessen mit zu nehmen?

Ich bin dann mal weg, Tischkärtchen beschriften und Termine mit Verschönerungs-Leuten ausmachen….over and out.